Mittwochsminuten am Petersberg mit Weihbischof Haßlberger

Mittwoch, 31. März 2021

Anlässlich der Kar- und Ostertage ruft Weihbischof Bernhard Haßlberger dazu auf, „die Menschen, die verletzt sind, in den Blick zu nehmen“. Allen, „die wir unter dem Kreuz stehen“, sei aufgetragen, zum „Versöhnen und Heilen“ beizutragen, betont der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord der Erzdiözese München und Freising. Weihbischof Haßlberger weist auf „unendlich viele Verletzungen“ hin, die Menschen erleben, und fasst den Blickwinkel noch weiter: „Die Menschheitsgeschichte ist voll von Verletzten, von Missbrauchten, von Opfern.“ Heilung sei „unendlich schwierig“, aber: „Alles braucht Heilung.“ In der Vorbereitung auf Ostern könne besonders deutlich werden, dass „Gott hinter unseren Bemühungen um Heilung und Versöhnung steht“, so Haßlberger. Die Feiern von Kreuzigung und Auferstehung Jesu seien somit „nicht etwas über den Wolken“, sondern „sie greifen mitten hinein in unser Leben“. Für die Aufzeichnung des geistlichen Video-Impulses besuchte Weihbischof Haßlberger die romanische Basilika St. Peter und Paul auf dem Petersberg bei Dachau. Sie ist gilt als eine der ältesten noch erhaltenen Kirchen in der Erzdiözese München und Freising. In dem unmittelbar angrenzenden Petersbergwald ging der Weihbischof entlang des Skulpturenweges und blieb dort bei dem Kunstwerk „Verletzung – Heilung“ stehen. Es ist die Darstellung von zwei aufrecht stehenden Menschen, gefertigt als dünne metallene Flächen: Die eine Platte hat tiefe Einschnitte und Nägel, die durch den ganzen Körper gehen. Die andere Platte hat dieselben Umrisse, aber auf Höhe der Herzgegend bahnt sich von innen her spiralförmig ein Weg, der mit Halbedelsteinen besetzt ist und ins Freie führt.

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Text: Pressestelle des Ordinariats

Bild: KLB München udn Freising