KLB Gruppe in Irland

Dienstag, 12. Juni 2018

Wenn fünfunddreißig 15-80-jährige sich mit einem schwäbisch-irischen Reiseleiter auf Bildungsreise begeben und ein Großteil davon auch noch zum Landvolk gehört, dann ist das Wetter nicht nur an den ersten beiden Tagen traumhaft schön, sondern nahezu immer. „Sie fahren mit einem völlig falschen Bild von Irland zurück“ meinte der Reiseleiter Manfred Krieger kopfschüttelnd, der unsere KLB Gruppe als äußerst bewanderter Guide und kaum zu bremsender Erzähler von der frühzeitlichen Geschichte Irlands bis in die Gegenwart geführt hat, auch mit so wichtigen Details, warum der irische Wiskey schlicht der Beste sein muss. Vom Besuch beim Schäfer, über zerfallene und restaurierte Kastle, malerischen Küstenstrecken bis hin zum Besuch irischer Linedancer und diverser Pubs, ließ das straffe Programm kaum noch Wünsche offen. Biblische Impulse und gemeinsame Gebete haben uns zudem spüren lassen, dass wir im Ursprungsland der irischen Mönche auch als Pilgerinnen und Pilger unterwegs sind. Trotz aller Sehenswürdigkeiten wurde in der Schlussrunde der betont rücksichtsvolle und äußerst herzliche Umgang der Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander am meisten hervorgehoben. So war dann eine der am häufigsten gestellten Fragen schließlich: „Und, wo fahren wir als Nächstes hin?“

Johannes Seibold, Geistlicher Leiter der Pilgerreise