Nachhaltige Landwirtschaft mit fairen Preisen

Mittwoch, 27. Januar 2021

ZdK, KLB und KLJB unterstützen die Ziele des Agrarmarktstrukturgesetzes

 

Bonn, 27. Januar 2021. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), die katholische Landvolkbewegung (KLB) und die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) unterstützen eine Änderung des Agrarmarktstrukturgesetzes, über das heute in einer ersten Lesung im Deutschen Bundestag beraten wird. Anlass ist die Überführung einer EU-Richtlinie in nationales Recht, die erstmals einen EU-weit einheitlichen Mindestschutz zur Bekämpfung von unlauteren Handelspraktiken in der Agrar- und Lebensmittellieferkette vorsieht.

Die KLB-Bundesvorsitzende Nicole Podlinski betont dabei, dass der Umbau hin zu einer klimafreundlichen Landwirtschaft und zu einer artgerechten Tierhaltung „von uns allen“ Anstrengungen erfordere. Sie ergänzt: „Eine nachhaltige Landwirtschaft ist ohne faire Preise für die Landwirtinnen und Landwirte nicht zu haben. Dabei ist die Liefer- und Verarbeitungskette landwirtschaftlicher Produkte genauso in der Verantwortung wie die Verbraucherinnen und Verbraucher. Landwirtinnen und Landwirte müssen vor den oft praktizierten unlauteren Handelspraktiken des Lebensmitteleinzelhandels gegenüber den Produzentinnen und Produzenten geschützt werden.“

Die ausführliche Pressemitteilung ist auf der Hompage der KLB Deutschland einsehbar.

 

Bild: KLB München und Freising