Lebensgedanken

Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen. - Lk 21,5-19

 

Liebe Mitchristinnen, liebe Mitchristen,

wer den Text des Evangeliums vom 33. Sonntag liest, wird sich - wie auch ich - die Frage stellen: Wo ist hier von einer Frohbotschaft die Rede? Es hört sich so bedrohlich an, es ist beängstigend, wenn von Kriegen, Unruhen, Seuchen und Hungersnöten die Rede ist. Selbst in der eigenen Familie ist man sich nicht mehr wohl gesonnen und sicher. Welche Bilder werden da in einem wach, welche Gefühle treten auf? Sind auch Bilder aus der Jetzt-Zeit 2022 vorhanden?

Was kann ich tun? Die Antwort finden wir in dem Satz: „Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen.“ Das heißt konkret: wachsam und achtsam bleiben und sich im Gebet – d.h. im Gespräch – mit den Menschen und Gott verbinden und sich stärken und stärken lassen. Wie beten wir am Ende des Vater unser: Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Wer sich mit Gott verbindet, der verbindet sich mit dem Leben und der Liebe. Und die ist immer stärker als jedes Unheil, jede Angst und der Tod. Dieses Vertrauen wünscht Ihnen und Euch, Ihr

Andreas Klein
Diakon