Gruppe Spurensuche

Initiativgruppe Spurensuche

Angebot und Zielgruppe

Das Angebot der Gruppe Spurensuche besteht seit über zehn Jahren und richtet sich an KLB Mitglieder und alle Erwachsenen in der Erzdiözese München und Freising, die etwas Luft haben, um neue Perspektiven in ihrem Leben zu entwickeln. Die Kinder sind aus dem Gröbsten heraus oder man lebt allein. In der zweiten Lebenshälfte bekommen Fragen nach dem Sinn wieder mehr Gewicht. Zielgruppe sind alle erwachsenen Frauen und Männer, die unsere Veranstaltungsangebote interessieren und die aktiv mitgestalten wollen.

Das Programm wird von Ehrenamtlichen geplant und vorbereitet und meist in Zusammenarbeit mit den Kreisverantwortlichen der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) durchgeführt. Ziel der Veranstaltungen ist die kulturelle, religiöse, spirituelle und landeskundliche Bildung sowie geselliger Austausch. Damit wird insbesondere die Kommunikation der KLB Mitglieder auf Diözesanebene gefördert. Das Organisationsteam setzt sich aus Mitgliedern von fünf Landkreisen des Diözesanverbandes zusammen.

Die Angebote der Gruppe Spurensuche sind ein offenes Angebot der Erwachsenenbildung und werden vom KLB Bildungswerk e.V. inhaltlich und finanziell verantwortet. Die Angebote sind für alle Interessierten offen.

Ziele

  • Bestehende Kontakte pflegen - mit Menschen aus anderen Landkreisen
  • Einladen und neue Kontakte knüpfen - innerhalb der Diözesan-KLB und darüber hinaus
  • Neues entdecken - sich von anderen etwas zeigen lassen
  • Miteinander erleben - voneinander lernen
  • Gemeinsam unterwegs sein - Heimat kennenlernen
  • Glauben praktizieren - zu Besuch sein in einer Kreis-KLB, in der Kirche vor Ort
  • Katholisch sein - Glauben, Kunst, Geschichte, Heimat und Geselligkeit unter einen Hut bringen

 

Kontakt: Resi Gasbichler, Tel. 08052 / 2685

 

Beispielbericht einer Veranstaltung:

Krippe in der Wallfahrtskirche in Dorfen

Am Sebastiani Tag, den 20.01.2019 pilgerten etwa 40 Spurensucher/innen zur Wallfahrtskirche auf den Ruprechtsberg nach Dorfen. Erst führte uns Franz Streibl, Lehrer und aktives Mitglied vom „Historischen Verein Dorfen“ in die Geschichte der Wallfahrtskirche Dorfen ein: Die Marienkirche, die einst neben Altötting die meist besuchte Wallfahrtskirche von über 100.000 Pilgern im Jahr war. Votivtafeln zeugen von vielen Heilungen. Etwa 40 Priester betreuten die Wallfahrer/innen. Ein eigenes Priesterhaus wurde dafür errichtet. Die Wallfahrtskirche, heute Stadtpfarrkirche, hat einige Veränderungen erfahren. Durch den Einsturz des Deckengewölbes und einem Blitzschlag wurde sie zu einer frühklassizistischen Wandpfeilerkirche. Das Zentrum der Kirche ist der Gnadenaltar mit dem Gnadenbild Marias. 1963/71 wurde der Altar zu einem Rokokoaltar neu gestaltet.

Herr Streibl und sein Frau erläuterten dann den Werdegang der Dorfner Barockkirche. Die Ursprünge lagen bereits vor 1722/23. Eine große und teure Renovierung von 1990 – 1995 fand unter Federführung des Erzbischöflichen Kunstreferates München statt. Die Wandelkrippe beginnt zu Weihnachten mit der großartigen Geburtsdarstellung der Verkündigung und Anbetung der Hirten. Danach die prunkvolle Szenerie der Hl. 3 Könige, die unsere Gruppe gerade sehen konnte. Weitere Szenen sind die Darstellung Jesu im Tempel und die Hochzeit zu Kanaan. Insgesamt zählte die Krippe 141 große Figuren und 59 Tiere. Sie gilt als eine der schönsten und wertvollsten Krippen im süddeutschen Raum.

Mit einer besinnlichen Feier zur Krippe und einer gemütlichen Kaffee-Einkehr im Gasthaus am Marktplatz endete das Treffen.

Katharina Rachl