Diözesanausschuss: Wir brauchen Euch - Um zu verstehen

Montag, 17. Januar 2022

Erdweg/Petersberg. Die Veränderungsprozesse in Gesellschaft und Kirche gehen auch an der Katholischen Landvolkbewegung nicht vorbei. Der Vorstand lud daher zu einem kreativen Studientag und Diözesanausschuss mit dem Motto: „Wir brauchen Euch – Um zu verstehen“ ein. Gemeinsam mit den Beraterinnen Karin Stanggassinger und Benedikta Deym (Bildmitte) machten sich an die 30 Delegierten am Petersberg und von zu Hause aus auf den Weg, um zu verstehen und um mögliche Wege für die Zukunft der KLB zu beschreiben.

Luise Braun und Johann Mayer, die beiden aktiven Diözesanvorsitzenden, wiesen bereits im Konferenzteil am Vorabend auf die Veränderungen hin, die für die KLB von Bedeutung sind. In mehreren Kreisverbänden können seit längerem die verschiedenen Ehrenämter nicht mehr vollständig besetzt werden. Der Altersdurchschnitt der Mitglieder wächst rapide an und auch im Hauptamtlichenbereich gibt es Veränderungen. Die Stelle des Landvolkseelsorgers ist vom Ordinariat auf Zukunft hin gerichtet auf 25 Prozent einer Vollzeitstelle gekürzt worden. Bei der Wiederbesetzung der Stelle des geschäftsführenden Referenten, bisher eine Vollzeitstelle, muss nach dem Weggang des langjährigen Amtsinhabers Manfred Wilkens, der nach 15 Jahren in die Verwaltung der Erzdiözese wechselt, ebenso mit Einschnitten gerechnet werden. All diese Veränderungen nahm der Diözesanausschuss zum Anlass, um darüber nachzudenken, wie die KLB München und Freising für die Zukunft weiter attraktiv für die Mitglieder und Interessierten sein kann. Nach intensiver Beratung wurden vorläufige Zielpunkte fesgehalten. Dazu zählen mehr offene Begegnungen und weniger Gremiensitzungen anzubieten oder den Kontakt zu den einzelnen Mitgliedern verstärkt zu suchen und ihre Vorstellungen eines lebendigen Verbandes zu erfragen sowie eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit. Bei diesen Vorhaben soll es weiterhin um Freude der Menschen und Attraktivität der Angebote gehen. Das Jammern wird hinten angestellt und neue Plattformen zum Austausch sollen ausprobiert werden. Das könnte z.B. ein monatlicher digitaler Stammtisch sein.

In einem Punkt waren sich die Delegierte an den Bildschirmen zu Hause und im Petersberg Saal einig, dass der KLB Zukunftsprozess weiter professionell begleitet werden soll. Das freute auch die beiden Beraterinnen, die Dank der hybriden Konferenzanlage sowohl im Saal als auch am Bildschirm ihre Unterstützung eingebracht haben. Für einen nächsten Dialog sind alle Mitglieder zur Diözesanversammlung am 24. April nach Sankt Wolfgang eingeladen. Dort sollen die Ehrungen für verschiedene Mitglieder ebenso wie die Verabschiedung des ausscheidenen Geschäftsführers Manfred Wilkens nachgeholt werden.