Schöpfung und Heimat fordern uns heraus

Montag, 3. April 2017

Högering/Erdweg. Die Diözesanversammlung der KLB München und Freising wurde auch heuer wieder als Bildungstag durchgeführt. Das Thema lautete Schöpfung und Heimat fordern uns heraus. Die Chiemgau Akademie von Christoph Fischer in Högering wurde vom Diözesanvorstand als Veranstaltungsort gewählt, weil sich die Firma von Christoph Fischer mit einer nachhaltigen Landwirtschaft auseinandersetzt.

 

Nach einem eindrucks- und stimmungsvollen Gottesdienst unter der Leitung von Landvolkseelsorger Johannes Seibold referierte Christoph Fischer über seine Konzepte für einen guten Umgang mit der Natur. Die effektiven Mikroorganismen seien wichtige Helfer um den Klimawandel und den zu hohen Verbrauch an Stickstoff in der Landwirtschaft einzugrenzen sowie die Artenvielfalt in der Natur zu erhalten. Seine Firma produziert nicht nur Produkte für die Landwirtschaft und den Garten sondern auch für den Haushalt und spezielle Mittel für den Darm. Alles sei biologisch und würde bei entsprechend richtiger Dosierung dem Menschen nicht schaden.

 

Nach einem stärkenden Mittagsmahl stellte der diözesane Arbeitskreis Eine Welt (DAKEW) der katholischen Landjugendbewegung (KLJB) seine Freundschaft mit Bolivien vor. Michael Kamhuber, der selbst schon einmal in Bolivien war und auch ein Jahr in Ecuador verbrachte, zeigte viele Bilder von den Freundschaftsbegegnungen mit jungen Leuten aus verschiedenen Pfarreien aus Bolivien. Die Freundschaft werde insbesondere durch Besuche und Gegenbesuche immer wieder neu belebt. Es schloss sich die Vorstellung der neuen aktiven Projektschule an, die in direkter Nachbarschaft der Chiemgau Akademie ein Zuhause gefunden hat. Die Botschaft lautete, dass Kinder in der Schule Freude und Spaß haben sollten. Ein Lernfeld seien dabei Projektarbieten, bei denen Schülerinnen und Schülern ihre verschiedenen Begabungen einbringen können. Den Abschluss des Bildungstages machten Steffi Steiner und Anne Karl-Rott vom Arbeitskreis Ecuador. Ihre Bitte war, mehr Achtsamkeit gegenüber unserer Schöpfung zu zeigen. Am Beispiel der oft rücksichtlosten Erdölförderung im Amazonasgebiet erklärten sie den Landvolkmitgliedern und Interessierten, bei welchen Produkten sie mit Hilfe von Einsparungen den großen Erdölverbrauch eindämmen können. Von der Grundschule Eiselfing luden Elfi Reischel (rechts im Bild) und Simon Kurfer am 5. und 6. Mai 2017 zum 20. Lauf für ein Leben nach Eiselfing ein. Zusammen mit der Diözesanvorsitzenden Luise Braun zeigen sie das neue Veranstaltungsplakat. Die KLB wird sich wieder am Lauf für ein Leben beteiligen. Luise Braun hat für die Landvolkmitglieder entsprechende T-Shirts mit im Gepäck.